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Erwerb der Zusatzqualifikation

Als Arzt haben Sie die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie zu erwerben. Hierzu sind folgende Schritte notwendig:

1. Der Kandidat stellt mit dem Einverständnis eines durch die DGK zertifizierten Leiters einer zertifizierten Stätte den Antrag auf Aufnahme in das Programm und reicht diesen inkl. der geforderten Belegen bei der der Geschäftsstelle der DGK ein. Wenn der Antrag vor der Zertifizierung der Stätte der DGK vorliegt, wird er erst berücksichtigt, wenn die Stätte zertifiziert ist.

bereits zertifizierten Stätten

Wir bitten Sie den Antrag inkl. aller geforderter Unterlagen ausschließlich als PDF-Datei an folgende E-Mail-Adresse  zu senden: curriculum-ik@dgk.org

2. Nach Eingang des Antrags und der vollständigen Unterlagen wird die Rechnung über die erste Teilzahlung der Bearbeitungsgebühr seitens der DGK versandt. Der Rechnungsbetrag ist spätestens 14 Tage nach Rechnungsstellung fällig und ist Voraussetzung für das weitere Tätigwerden der DGK. Mit Zusendung der Rechnung über die Bearbeitungsgebühr gilt der Antrag als angenommen.

3. Während der nächsten zwei Jahre hat der Kandidat Zeit alle erforderlichen Nachweise zu erarbeiten sowie ein Logbuch lt. Curriculum zu führen.

4. Der Kandidat und der Leiter der Zusatzqualifikation bestätigen nach Beendigung der Fortbildung deren Absolvierung schriftlich. Sobald alle geforderten Unterlagen sowie der Antrag auf Erteilung der Zusatzqualifikation  vorliegen, wird die DGK die zweite Teilzahlung der Bearbeitungsgebühr an den Kandidaten versenden.

5. Nach Begleichung der zweiten Teilzahlung werden die gesamten Unterlagen des Kandidaten durch das Gremium der Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie geprüft und somit über die Erteilung oder Nichterteilung des Zertifikates beschlossen.

Bei einem positiven Entscheid wird seitens der DGK das Zertifikat versandt.

Wichtige Hinweise:

Sollte der Kandidat während seiner Qualifizierung die Stätte wechseln, muss die Geschäftsstelle der DGK unter Angabe der Kontaktdaten der neuen Stätte darüber informiert werden.

Rückwirkende Anerkennung von Zeiten und Leistungen

Eine rückwirkende Anerkennung von Zeiten und Leistungen ist möglich, sofern diese bei Beantragung der Erteilung der Zusatzqualifikation nicht länger als fünf Jahre zurückliegen, und die Stätte spätestens zum Zeitpunkt der Antragstellung als Stätte der Zusatzqualifikation anerkannt ist.

Rückwirkend geltend gemachte Prozeduren müssen im Logbuch erfasst werden. Die Gesamtdauer der Programmteilnahme und die vermittelten Inhalte gemäß Curriculum müssen aus dem detaillierten Abschlussbericht des Leiters der Zusatzqualifikation hervorgehen.

Sollte während des Qualifizierungsprozesses ein Wechsel der Stätte stattgefunden haben, so ist der Sachverhalt durch die DGK individuell zu prüfen. Programmkandidaten, die die Stätte gewechselt haben, werden gebeten, sich vor Antragstellung mit dem Team Curricula der DGK in Verbindung zu setzen.

Anzahl der Programmkandidaten je Stätte

Die Anzahl der Programmkandidaten, welche die Qualifizierung simultan an derselben Stätte absolvieren können, wird von der DGK nicht limitiert. Es obliegt der individuellen Einschätzung und Verantwortung des Leiters der jeweiligen Zusatzqualifikation, wie viele Programmkandidaten zeitgleich eine adäquate Qualifizierung im Sinne des Curriculums an der jeweiligen Stätte erhalten können.

Die Tätigkeit auf dem Gebiet der jeweilig beantragten Zusatzqualifikation muss den zeitlichen Schwerpunkt des medizinischen Schaffens bilden. Eine zeitgleiche Absolvierung mehrerer Zusatzqualifikationen ist daher nicht möglich. Diese Bedingung ist auch im Fall einer rückwirkenden Anerkennung von Zeiten und Leistungen zu berücksichtigen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsblatt Interventionelle Kardiologie.