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Zusatzqualifikation Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen

Die Inzidenz der arteriellen Verschlusskrankheit nimmt parallel zur demografischen Entwicklung in der westlichen Gesellschaft zu. Daher und wegen der technologischen Weiterentwicklung der interventionellen Kathetertherapie steigt die Anzahl der Eingriffe im Bereich der Karotis, der thorakalen und abdominalen Aorta, der Viszeral- und Becken-/Beinarterien. Die Interventionen werden von Fachärzten unterschiedlicher Disziplinen durchgeführt. Um die Durchführung der Kathetereingriffe zu standardisieren und die Qualität auf ein einheitlich hohes Niveau zu bringen, sind in diesem Positionspapier von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie/Gefäßmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) die Voraussetzungen und Standards für endovaskuläre Eingriffe in den oben beschriebenen Gefäßregionen formuliert worden. Neben der klinischen Weiterbildung sind hierzu detaillierte Kenntnisse der nichtinvasiven Diagnostik, Materialkunde, Gefäßanatomie, Pathophysiologie, des Strahlenschutzes und bzgl. Durchführung der Eingriffe Voraussetzung. Für ein eigenständiges Arbeiten sind ferner Mindestzahlen an durchgeführten Interventionen im modular aufgebauten Weiterbildungskonzept formuliert. Das Curriculum Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen beschreibt einen Ausbildungsprozess für eine Zusatzqualifikation, die über das Ausmaß der allgemeinen Facharztweiterbildung hinausgeht.

Das Curriculum Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen auf leitlinien.dgk.org

Cur-ITaG
Literaturnachweis: (2012) Curriculum Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen
Kardiologe 6:375–389

 

Das Addendum zum Curriculum Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen auf leitlinien.dgk.org



Addendum zum Curriculum Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen
Literaturnachweis: Der Kardiologe 2014 · 8:373–373