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Stätte, Leiter und stellv. Leiter der Zusatzqualifikation

Nach erfolgreicher persönlicher Zertifizierung kann die Zertifizierung als Leiter bzw. stellv. Leiter der Zusatzqualifikation, in Verbindung mit der Antragstellung der Stätte, beantragt werden. Hierzu benötigt der zu zertifizierende Leiter die Einwilligung der Klinik. Es sind zwei Supervisoren pro Stätte erforderlich, d. h. ein weiterer bereits persönlich zertifizierter Kollege muss einen Antrag auf Zertifizierung als stellv. Leiter der Zusatzqualifikation stellen.

Der Leiter übersendet die entsprechenden Anträge auf Anerkennung als (stellv.) Leiter der Zusatzqualifikation sowie auf Anerkennung als Stätte ausgefüllt und unterzeichnet an die DGK. Es ist darauf zu achten, dass Leiter, stellv. Leiter und Stätte die gleichen Teilbereiche beantragen. Im Anschluss wird die Rechnung über die Bearbeitungsgebühr versandt, welche an die Klinik adressiert ist. Der Rechnungsbetrag ist spätestens 14 Tage nach Rechnungsstellung fällig und ist Voraussetzung für die weitere Bearbeitung durch die DGK. Mit Zusendung der Rechnung über die Bearbeitungsgebühr gilt der Antrag als angenommen. Weitere Informationen und die Allgemeinen Bedingungen finden Sie in unserem Informationsblatt ITaG.

Nach vollständiger Übersendung aller Unterlagen durch den Leiter werden diese von der DGK an die Gutachter der Zusatzqualifikation Interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen zur Prüfung versandt. Anhand dieser Unterlagen beschließen die Gutachter die Erteilung oder Nichterteilung der Zusatzqualifikation und informieren die DGK über den Inhalt des Beschlusses. Nach positivem Entscheid der Gutachter wird seitens der DGK das Zertifikat übersandt.

Bitte beachten Sie, dass die Zertifizierung eines Leiters sowie eines stellv. Leiters nur in Zusammenhang mit der Zertifizierung der Klinik Gültigkeit hat. Leiter und stellv. Leiter müssen in Vollzeit an der anzuerkennenden Stätte tätig sein. Wechselt der (stellv.) Leiter die Klinik, so ist von ihm ggf. eine neue Zertifizierung als (stellv.) Leiter sowie eine Zertifizierung der neuen Stätte, sofern nicht schon vorhanden, zu beantragen. Die verlassene Stätte muss im Gegenzug binnen 6 Monaten einen neuen (stellv.) Leiter benennen und dessen Zertifizierung beantragen, um ihre Anerkennung als Stätte der Zusatzqualifikation aufrechterhalten zu können.

Leiter, stellv. Leiter und Stätte können nur gleiche Teilbereiche beantragen.

Sollte eine Stätte nur eine Person benennen können, die über die persönliche Anerkennung der Zusatzqualifikation für die entsprechenden Teilbereiche verfügt, so wird der Stätte eine Entwicklungsoption eingeräumt. Diese kann jedoch ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch die DGK in Anspruch genommen werden. Interessierte Stätten werden gebeten, hierzu unter curriculum-itag@dgk.org Kontakt mit dem Team Curricula aufzunehmen.

Zertifizierte Stätten und Leiter sind mit der Veröffentlichung ihrer Namen und der Standorte der Klinken zu Informationszwecken einverstanden.